Im Winter verändern sich Haltung, Bewegung und Futterangebot. Gleichzeitig wächst das Winterfell bereits ab der abnehmenden Tageslänge. Der Energiebedarf steigt durch Kälte aber nicht bei jedem Pferd automatisch gleich stark: Klima, Unterstand, Fell, Körperzustand und Bewegung sind entscheidend.
Diese Punkte solltest du beobachten
- Gewicht: Unter dichtem Fell bleiben Gewichtsverlust und Muskelabbau leicht unbemerkt.
- Wasseraufnahme: Kaltes Wasser wird manchmal schlechter getrunken; zu geringe Aufnahme kann Verdauungsprobleme begünstigen.
- Raufutter: Menge und hygienische Qualität regelmäßig prüfen.
- Bewegung: Weniger Weidegang darf nicht automatisch zu vollständiger Inaktivität führen.
- Hufe: Feuchte Böden, weniger Abrieb und längere Bearbeitungsintervalle verändern die Situation.
Fellwechsel ist kein Grund für wahllose Zusätze
Für neues Fell benötigt das Pferd Protein, essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe und Energie. Die Ration sollte zuerst vollständig erfasst werden. Mehrere Mineral- und Vitaminprodukte parallel können zu Überversorgungen führen.
Warnzeichen tierärztlich abklären
Sehr langes oder lockiges Fell, ungewöhnlich starkes Schwitzen, deutlicher Muskelverlust, wiederkehrende Infekte oder Hufrehe können auf PPID oder andere Erkrankungen hinweisen. Sie sind kein Zeichen dafür, dass der Stoffwechsel lediglich „langsam“ ist.
Welche Seewinkler Ergänzungen passen zur Winterration?
- hanfMINERAL liefert Mineralstoffe, B-Vitamine und die essentiellen Aminosäuren Lysin, Methionin und Threonin.
- Hanfpulver enthält Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt.
- Hanfpellets sind die praktische Pelletform mit 1 % natürlichem CBD-Gehalt.
- Hanföl liefert zusätzliche Energie aus kaltgepresstem Samenöl.
Welche Ergänzung sinnvoll ist, hängt davon ab, was Raufutter und restliche Ration bereits liefern. Bei Übergewicht oder Insulindysregulation darf zusätzliche Energie nicht unkritisch ergänzt werden.
Mehr zum saisonalen Haarwechsel findest du unter Fellwechsel beim Pferd.






















