Veränderungen an Fell, Gewicht, Verdauung oder Hufen werden im Alltag leicht übersehen. Sie beweisen noch keine Stoffwechselerkrankung, können aber ein guter Anlass sein, Fütterung, Haltung und Gesundheit deines Pferdes genauer anzusehen.
Wichtig: Stoffwechselprobleme lassen sich nicht anhand einzelner äußerer Merkmale diagnostizieren. Bei deutlichen, wiederkehrenden oder plötzlich auftretenden Veränderungen sollte dein Tierarzt dein Pferd untersuchen und bei Bedarf Blutwerte, Insulinregulation oder PPID abklären.
Diese 10 Beobachtungen solltest du ernst nehmen
- Auffälliger Fellwechsel: Das Winterfell bleibt ungewöhnlich lange stehen, das Fell wirkt stumpf oder wächst ungleichmäßig nach.
- Übergewicht oder regionale Fettpolster: Besonders ein fester Mähnenkamm sowie Polster an Schulter und Schweifansatz verdienen Aufmerksamkeit.
- Ungeklärte Gewichtsabnahme: Auch Gewichtsverlust trotz ausreichender Ration sollte untersucht werden.
- Weniger Energie: Müdigkeit und geringere Leistungsbereitschaft haben viele mögliche Ursachen – von Schmerzen bis zu Nährstoffmängeln.
- Empfindlichkeit beim Anweiden: Frisches Gras und abrupte Futterwechsel können Verdauung und Insulinhaushalt besonders fordern.
- Wiederkehrende Verdauungsauffälligkeiten: Kotwasser, weicher Kot, Blähungen oder verändertes Fressverhalten gehören abgeklärt.
- Haut- und Fellveränderungen: Juckreiz, Schuppen oder gereizte Haut können unter anderem mit Parasiten, Allergien, Haltung oder Fütterung zusammenhängen.
- Veränderte Hufe: Warme Hufe, eine deutlich fühlbare Pulsation oder ein klammer Gang sind Warnzeichen und bei Hufreheverdacht ein tierärztlicher Notfall.
- Schlechtere Belastbarkeit: Steifheit, vermehrtes Schwitzen oder lange Erholungszeiten sollten nicht pauschal dem Alter zugeschrieben werden.
- Verhaltensänderungen: Reizbarkeit, Rückzug oder Schreckhaftigkeit können auf Unwohlsein oder Schmerzen hinweisen.
Was gehört zur sinnvollen Abklärung?
- Gewicht und Body-Condition-Score regelmäßig dokumentieren
- Heu, Weidezeit, Kraftfutter und Ergänzungen vollständig erfassen
- Bewegung, Haltung, Medikamente und saisonale Veränderungen berücksichtigen
- bei Verdacht tierärztliche Diagnostik statt Selbstbehandlung
Die Basis: Ration und Management
Eine passende Raufuttermenge, kontrollierte Energiezufuhr, langsame Futterwechsel, regelmäßige Bewegung und eine bedarfsgerechte Mineralisierung bilden die Grundlage. Bei rehegefährdeten Pferden muss das Weidemanagement individuell mit Tierarzt und Fütterungsfachkraft abgestimmt werden.
Welche Seewinkler Ergänzung passt?
- detoxNATUR ist eine puristische Rezeptur aus Leonardit, Hanfmehl und Klinoptilolith für bewusst zusammengestellte Rationen.
- gastroAKUT kombiniert Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, Vitalpilze, Hyaluron und Ulmenrinde.
- hanfMINERAL ergänzt Mineralstoffe, B-Vitamine und essentielle Aminosäuren.
- Hanfpulver ist die puristische Variante aus Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt.
Welches Produkt sinnvoll ist, hängt von der gesamten Ration und den konkreten Auffälligkeiten ab. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine Diagnose oder Behandlung.
Weiterführende Information
Das ECEIM-Konsensuspapier zum Equinen Metabolischen Syndrom erklärt Risikofaktoren, Diagnostik und Management wissenschaftlich.






















