Unser EU-zertifizierter Nutzhanf wächst im sonnigen Seewinkel im Burgenland. Wir begleiten den Weg vom Saatgut über Ernte und Trocknung bis zur Verarbeitung selbst. Welche Fläche und Sorte wir nutzen, kann je nach Jahr, Fruchtfolge und Witterung variieren.
Warum wechseln die Felder?
Hanf bildet tiefe Wurzeln und passt gut in eine durchdachte Fruchtfolge. Durch wechselnde Flächen lassen sich Bodenstruktur, Nährstoffhaushalt und betriebliche Abläufe sinnvoll berücksichtigen. Aussaat und Ernte richten sich jedes Jahr nach Wetter und Entwicklung der Pflanzen.
EU-zertifiziertes Saatgut
Für den Anbau verwenden wir Sorten aus dem EU-Sortenkatalog. Damit ist klar geregelt, welches Saatgut als Nutzhanf angebaut werden darf. Unsere fertigen Produkte sind THC-frei.
Blüten, Blätter und Samen entstehen nicht gleichzeitig
Mit kürzer werdenden Tagen beginnt die Blüte. Je nach gewünschtem Rohstoff werden Pflanzenteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten geerntet. Das obere Pflanzendrittel mit Blüten und Blättern wird separat von Samen und Stängeln verarbeitet.
Schonende Trocknung und Sortierung
Nach der Ernte bringen wir das Pflanzenmaterial zum Betrieb, trocknen es schonend und sortieren die einzelnen Bestandteile. So entstehen unterschiedliche Produktgruppen:
- Hanfpulver: Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, schonend gemahlen
- Hanfpellets: Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, zu Pellets gepresst
- Hanfsamen: EU-zertifizierter Nutzhanf, Samen ganz
- Hanföl: 100 % EU-zertifizierter Nutzhanf, Hanfsamen kaltgepresst
- Hanfsticks: 100 % EU-zertifizierter Nutzhanf, Hanfpresskuchen
Möglichst viel von der Pflanze nutzen
Die Samen werden gereinigt, ganz abgefüllt oder zu Öl gepresst. Der Presskuchen wird zu Hanfsticks weiterverarbeitet. Pflanzliche Reststoffe, die nicht in Produkte gelangen, werden im betrieblichen Kreislauf möglichst sinnvoll genutzt.
So entstehen aus einer Kulturpflanze mehrere sehr unterschiedliche Produkte – nachvollziehbar vom Feld bis in die Verpackung.


























