Hunde allgemein

Hanfsamen, Hanföl und Hanfsticks: Was steckt wirklich drin?

Ganze Hanfsamen, Hanföl und Hanfsticks von Seewinkler

Hanfsamen sind kleine, nährstoffreiche Ölsaaten. Aus derselben Saat entstehen durch unterschiedliche Verarbeitung drei Produkte: ganze Samen, kaltgepresstes Öl und der nach dem Pressen verbleibende Hanfpresskuchen.

Ganze, ungeschälte Hanfsamen

Unsere Hanfsamen bestehen aus EU-zertifiziertem Nutzhanf, Samen ganz. Die Schale liefert Faser; im Inneren befinden sich Fett und Protein. Naturprodukte unterliegen je nach Ernte natürlichen Schwankungen.

Kaltgepresstes Hanföl

Für Hanföl werden die Samen mechanisch kaltgepresst. Das Öl liefert vor allem Fett und die natürlicherweise enthaltenen Fettsäuren. Es enthält kein zugesetztes CBD und ist nicht mit CBD-Öl gleichzusetzen.

Hanfsticks aus Presskuchen

Beim Pressen bleibt ein fester Hanfpresskuchen zurück. Daraus entstehen unsere Hanfsticks: 100 % EU-zertifizierter Nutzhanf, Hanfpresskuchen. Im Vergleich zum Öl enthält Presskuchen mehr Protein und Faser und weniger Fett.

Vergleich auf einen Blick

Produkt Verarbeitung Typische Eigenschaft
Hanfsamen ganz und ungeschält Fett, Protein und Faser zusammen
Hanföl kaltgepresst konzentrierte Fettquelle
Hanfsticks Presskuchen geformt protein- und faserreicher Snack

So wählst du passend zur Ration

  • Hanföl erhöht die Energiedichte, ohne eine große Futtermenge zu benötigen.
  • Ganze Samen ergänzen Fett, Protein und Faser gleichzeitig.
  • Hanfsticks eignen sich als puristisches Leckerli, müssen aber in die Tagesration eingerechnet werden.

Die Produkte sind keine vollständige Mineralversorgung. Bei Pferden mit Übergewicht, EMS, Pankreasproblemen oder einer therapeutisch begrenzten Fettzufuhr muss die Menge individuell beurteilt werden.

Langsam anfüttern

Beginne mit einer kleinen Menge und steigere gemäß Produktangabe. Beobachte Kot, Fressverhalten und Gewicht. Bei mäkeligen Pferden lassen sich Samen oder Öl in eine kleine Menge angefeuchtetes Futter mischen. Zuckerhaltige Geschmacksträger wie Apfelsaft oder Apfelmus sind besonders bei stoffwechselempfindlichen Pferden keine gute Standardlösung.

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