Hufrehe ist eine schmerzhafte Schädigung der Huflederhaut und kann zu bleibenden Veränderungen im Huf führen. Sie ist kein Problem, das mit einem Ergänzungsfuttermittel behandelt werden sollte.
Warnzeichen: sofort handeln
- ungewöhnlich warme Hufe
- deutlich fühlbare Pulsation an den Fesselarterien
- klammer, kurzer Gang oder Wendeschmerz
- Gewichtsverlagerung nach hinten
- Bewegungsunwilligkeit oder plötzliches häufiges Liegen
Bei Verdacht: Pferd von der Weide nehmen, Bewegung nicht erzwingen, weich aufstellen und sofort den Tierarzt kontaktieren. Kühlung kann Teil der Erstmaßnahmen sein, sollte aber nach tierärztlicher Anleitung erfolgen.
Welche Ursachen gibt es?
Hufrehe kann unterschiedliche Auslöser haben. Häufig ist sie endocrinopathisch und steht mit Insulindysregulation, EMS oder PPID in Verbindung. Weitere Formen können unter anderem bei schwerer systemischer Erkrankung oder mechanischer Überlastung entstehen.
Langfristiges Management
- Grunderkrankung diagnostizieren und behandeln
- Gewicht und Body-Condition-Score kontrollieren
- Raufutter analysieren und Energiezufuhr anpassen
- Weidezugang individuell steuern
- Hufbearbeitung und gegebenenfalls Röntgenbefunde abstimmen
- Bewegung erst nach tierärztlicher Freigabe aufbauen
Ergänzungsfutter: erst nach der Akutversorgung
- detoxNATUR ist eine puristische Rezeptur aus Leonardit, Hanfmehl und Klinoptilolith. Wegen seiner Bindungseigenschaften muss Abstand zu Medikamenten und anderen Ergänzungen eingehalten werden.
- Hanfpulver enthält Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt.
- Hanföl liefert zusätzliche Energie und ist deshalb bei Übergewicht oder Insulindysregulation nicht automatisch passend.
- hanfMINERAL kann Teil einer berechneten Mineralversorgung sein.
Keines dieser Produkte senkt Insulin, lindert Reheschmerz oder ersetzt Medikamente und Hufmanagement. Entscheidend ist die individuell berechnete Gesamtration.






















