Wenn ein Pferd Mähne, Schweif, Bauchnaht oder Gesicht scheuert, steckt nicht automatisch Sommerekzem dahinter. Juckreiz ist ein Symptom und kann durch Insekten, Parasiten, Infektionen, Kontaktreize, Allergien oder andere Erkrankungen entstehen.
Häufige Ursachen
- Insekten: Beim Sommerekzem reagiert das Pferd auf Speichel bestimmter Gnitzen. Typisch sind saisonale Beschwerden an Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchnaht.
- Parasiten: Läuse, Haarlinge, Milben oder Würmer müssen gezielt diagnostiziert und behandelt werden.
- Hautinfektionen: Bakterien und Pilze können ähnliche Veränderungen verursachen.
- Kontaktreize: Decken, Pflegeprodukte, Waschmittel, Pflanzen oder feuchte Haut können irritieren.
- Futtermittelreaktionen: Sie sind möglich, sollten aber nicht allein aufgrund von Juckreiz angenommen werden.
- Weitere Erkrankungen: Auch Leber-, Stoffwechsel- oder hormonelle Probleme können Haut und Fell beeinflussen.
Wann zum Tierarzt?
Offene, nässende oder stark geschwollene Stellen, Fieber, Schmerzen, großflächiger Haarverlust und plötzlich heftiger Juckreiz gehören rasch abgeklärt. Das gilt auch, wenn mehrere Pferde im Bestand betroffen sind oder der Juckreiz trotz konsequentem Insektenschutz bleibt.
Praktisches Management
- Haut täglich kontrollieren und Veränderungen fotografisch dokumentieren.
- Bei saisonalem Insektenproblem frühzeitig Ekzemdecke, geeignete Unterbringung und Insektenschutz einsetzen.
- Nasse oder verschmutzte Haut vorsichtig reinigen und gut trocknen lassen.
- Decken, Bürsten und Textilien sauber halten; bei ansteckendem Verdacht nicht gemeinsam verwenden.
- Gesamtration, Mineralversorgung und unnötige Zusätze prüfen.
Pflege und Fütterung bei Seewinkler
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- Hautöl mit 1 % CBD kombiniert Hanföl mit CBD-Isolat und wird äußerlich angewendet.
- allergyCARE ist eine Rezeptur aus Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, Vitalpilzen, Brennnessel-Blattpulver und Hyaluron.
- Hanföl besteht aus kaltgepressten Hanfsamen und wird in die Ration gemischt.
Äußerliche Pflege und Ergänzungsfutter behandeln keine Parasiten, Infektionen oder Allergien. Die Ursache bestimmt, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.
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