Headshaking und Koppen werden oft gemeinsam als „Nervenproblem“ bezeichnet, sind aber grundverschieden. Headshaking kann ein schmerzhaftes neurologisches Syndrom sein. Koppen ist eine stereotype Verhaltensweise, bei der das Pferd die Schneidezähne aufsetzt oder den Hals ohne Aufsetzen anspannt und Luft einsaugt.
Headshaking: mögliche Anzeichen
- plötzliches vertikales oder horizontales Kopfschlagen
- Nasenreiben, Schnauben oder starke Lichtempfindlichkeit
- Verschlechterung bei Bewegung, Sonne, Wind oder saisonal
- deutliches Unbehagen bis zur Unreitbarkeit
Mögliche Ursachen reichen von Zähnen, Augen, Ohren, Atemwegen und Ausrüstung bis zu trigeminal vermitteltem Headshaking. Eine gründliche tierärztliche Ausschlussdiagnostik ist entscheidend.
Koppen: mehr als eine schlechte Angewohnheit
Koppen kann mit Haltung, Fütterung, Stress, früher Lernerfahrung und individuellen Faktoren zusammenhängen. Bestrafung oder ein bloßes Unterdrücken der Bewegung löst die Ursache nicht und kann das Wohlbefinden weiter beeinträchtigen.
Sinnvolles Management
- ausreichend Raufutter und kurze Fresspausen
- Sozialkontakt, Bewegung und verlässliche Routinen
- passende Ausrüstung und sorgfältige Zahnkontrolle
- Trigger mit Tagebuch und Video dokumentieren
- bei Headshaking gegebenenfalls Nasennetz nur nach fachlicher Einordnung testen
- Schmerzen und Magenprobleme nicht übersehen
Ergänzungsfutter richtig einordnen
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Für CBD gibt es derzeit keinen belastbaren Nachweis, dass es Headshaking oder Koppen beim Pferd behandelt. Produkte ersetzen weder Diagnostik noch Haltungs- und Trainingsanpassung.






















