Stress ist zunächst eine normale Reaktion auf Belastung. Problematisch wird er, wenn Auslöser zu stark sind, Erholungsphasen fehlen oder Schmerzen und Erkrankungen dahinterstecken. Pferde und Hunde zeigen Stress sehr unterschiedlich.
Mögliche Stresssignale beim Pferd
- Schreckhaftigkeit, Unruhe oder Rückzug
- verändertes Fressverhalten, Gähnen oder Leerkauen
- Muskelanspannung und schlechtere Lösungsbereitschaft
- Weben, Koppen oder andere stereotype Verhaltensweisen
- ungewohnte Abwehr beim Putzen, Satteln oder Reiten
Mögliche Stresssignale beim Hund
- Hecheln, Zittern oder rastloses Umhergehen
- Meideverhalten, Rückzug oder ungewöhnliche Anhänglichkeit
- übermäßiges Bellen, Lecken oder Zerstören
- veränderte Verdauung oder Futteraufnahme
- geringe Reizschwelle oder schlechter Schlaf
Diese Beobachtungen sind unspezifisch. Schmerzen, neurologische Probleme, Sinnesverlust, hormonelle Erkrankungen und andere Ursachen müssen bei neuen oder starken Veränderungen ausgeschlossen werden.
Management vor Ergänzungsfutter
- Auslöser und Tageszeit dokumentieren.
- Schmerzen, Haltung, Ausrüstung und Gesundheitszustand prüfen.
- Routinen verlässlich gestalten und Anforderungen kleinschrittig trainieren.
- Ausreichend Ruhe, Sozialkontakt und artgerechte Beschäftigung ermöglichen.
- Fütterung und Mineralversorgung auf unnötige oder fehlende Bestandteile prüfen.
Welche Seewinkler Produkte kommen infrage?
- stressAWAY für Pferde kombiniert Magnesiummalat, Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, Hericium und Reishi.
- Hanfpulver ist die puristische Pulvervariante für Pferde.
- CBD-Öl 20 % für Pferde und CBD-Öl 10 % für Hunde sind tierartspezifische Ölprodukte.
- Die 6‑Wochen‑Kur kombiniert CBD- und CBG-Öl.
Die Auswahl richtet sich nach Tierart, Gewicht, Situation und Gesamtration. Kein Produkt ersetzt Ursachenklärung, Training oder medizinische Behandlung.
Wie ist die CBD-Forschung einzuordnen?
Es gibt erste Studien zu Aufnahme und einzelnen Verhaltensparametern bei Tieren. Die Evidenz reicht nicht für pauschale Aussagen wie „wirkt angstlösend“ oder „behandelt Stress“. Mehr zur sachlichen Einordnung liest du im Beitrag Was ist CBD? Fakten, Forschung und Grenzen.


























