Steifheit, Muskelabbau oder eine auffällig lange Erholung nach dem Training sind keine Diagnose. Hinter Muskelproblemen können Trainingsfehler, Schmerzen, Zahn- oder Rückenprobleme, eine unpassende Energie- und Proteinversorgung, Elektrolytverluste oder echte Muskelerkrankungen stehen.
Wann solltest du tierärztlich abklären lassen?
Plötzliche starke Schmerzen, harte Muskulatur, Schwitzen, Bewegungsunlust oder dunkel verfärbter Harn können auf eine akute Muskelschädigung hinweisen. In diesem Fall Training sofort beenden und Tierarzt kontaktieren. Auch wiederkehrende Steifheit oder deutlicher Muskelverlust gehören untersucht.
Häufige Einflussfaktoren
- zu schnelle Trainingssteigerung oder zu wenig Erholung
- unpassende Sattel- oder Hufbalance
- zu wenig verwertbare Energie oder Protein
- fehlende essentielle Aminosäuren
- Elektrolytverluste durch starkes Schwitzen
- Vitamin-E- oder Selenmangel – ebenso riskant ist eine Überversorgung
- Erkrankungen wie PSSM1, RER oder andere Myopathien
Die Fütterung beginnt bei der Gesamtration
Muskelaufbau entsteht nicht durch einen einzelnen Zusatz. Entscheidend sind ausreichend gutes Raufutter, eine zum Arbeitspensum passende Energiezufuhr, hochwertiges Protein, essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe und ein Trainingsreiz mit Erholungsphasen. Blutwerte und eine Rationsberechnung können helfen, Unter- oder Überversorgung zu erkennen.
Welche Ergänzung passt?
- muscleBOOST kombiniert Hanfprotein, Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt, Moringa und Cordyceps.
- Hanfprotein ist die puristische Proteinvariante für eine gezielte Ergänzung der Ration.
- Hanfpulver enthält Bio-Nutzhanf mit natürlichem CBD-Gehalt und wird in feuchtes Futter gemischt.
- Hanföl ist kaltgepresstes Samenöl und liefert zusätzliche Energie aus Fett.
Bei diagnostizierten Muskelkrankheiten muss die Fütterung zum konkreten Befund passen. Ein Ergänzungsfuttermittel ersetzt weder Diagnostik noch Physiotherapie, passendes Training oder eine tierärztliche Behandlung.
Wissenschaftliche Einordnung
Die Forschung zu CBD beim Pferd untersucht bisher vor allem Aufnahme, Stoffwechsel und Sicherheit; daraus folgt kein Nachweis, dass CBD Muskelkrankheiten behandelt. Einen Überblick zu equinen Muskelerkrankungen bietet die University of Minnesota.
























